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Nürnberg (dpa) - Bier wird voraussichtlich noch in diesem Jahr teurer. "Die Preise insbesondere für Braumalz sind so stark gestiegen, dass wir das auf Dauer nicht kompensieren können", sagte der Präsident des Verbandes Private Brauereien Bayern, Gerhard Ilgenfritz zum "Tag des Bieres" am 23. April.
Spätestens im Herbst oder Winter werde eine Anhebung um 25 bis 30 Cent pro Kasten kommen. Neben den stark gestiegenen Rohstoffpreisen nannte Ilgenfritz auch steigende Löhne und die hohen Energiepreise als Gründe für den wachsenden Kostendruck.
Ilgenfritz zeigte sich jedoch überzeugt, dass die Verbraucher bereit seien, für ihr Bier "marktgerechte Preise" zu zahlen. "Im europäischen Vergleich liegen wir immer noch am unteren Ende", sagte der Geschäftsführer der Landwehr-Bräu im mittelfränkischen Reichelshofen. Trotz des wachsenden Konkurrenzdrucks durch die Braukonzerne mit ihren großen Überkapazitäten und des steigenden Marktanteils von Billigbieren sieht Ilgenfritz keine existenzielle Gefahr für die große Masse der kleinen und mittleren Brauereien.
"Als "Bräu vor Ort" sind wir näher an unseren Kunden als unsere großen Konkurrenten", betonte Ilgenfritz. Profitieren wollen die kleinen Privatbrauerein auch vom Trend zu regionalen Produkten, hergestellt aus heimischen Rohstoffen. Der Verbandschef räumte ein, dass es für die mittelständischen Betriebe immer schwieriger werde, sich gegen die enormen Marketingausgaben der Branchenriesen zu behaupten. "Die Kleinen müssen durch persönliches Engagement wettmachen, was die Großen finanziell leisten können."
naja 25-30 cent mehr pro kasten geht ja
haett auch mehr gedacht als ich die überschrift gelesen hab :D
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